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Unser Insektenhotel

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Europakarte mit Berlin. Dort steht unser Insektenhotel

Wir bauen ein Insektenhotel

Insektenhotel, das klingt spannend. Sie sind uns aufgefallen, vor allem in Parks. So bekamen wir Lust, ein eigenes zu bauen. Nicht dass wir Mücken lieben, aber Insekten sollen wichtig sein, so planten wir ein schickes Hotel für sie.

Worauf soll man beim Bau eines Insektenhotels achten

Wir hatten gar keine Ahnung. Deshalb schauten wir uns mehrere Modelle  an. Es gab ganz große oder ganz klein aus einer Dose mit Löchern. Unser sollte schön und praktisch sein, mittelgroß und in dem Garten passen. Wir entschieden uns für ein Holzgestell. 

Material sammeln für das Insektenhotel

Unsere Kiste als Gerüst für unser InsektenhotelEs lag im Flur eine alte Holzkiste. Sie stammte aus einem Blumenladen, darin lagen früher Blumenzwiebeln, dies kann man noch an der Seite lesen.
Ihr Boden besteht aus einem Drahtgitter. Perfekt für unser Hotel. Das Gitter soll vorn stehen, damit Vögel nicht die Hotelbewohner stören.

Dann haben wir noch ein paar Bretter besorgt und Füllmaterial für die Inneneinrichtung: Tannenzapfen, kleine Äste, dünne Zweige, grobe Halme. Wir guckten das das Material, das wir gesammelt hatten. Es konnte losgehen. 

Ein Handwerker und wir LaienEin Insektenhotel zu bauen

Als erstes begrüßen wir Frank. Er wird uns helfen, das Hotel zu bauen. Wir gehen in den Garten und tragen die Kiste hinaus, die uns als Basis dienen wird. Dann besprechen wir, wie wir das Ganze bauen wollen.

Wir müssen erst mal ein paar Holzplanken anbauen. Kaum ist das erste Querbrett angebracht, da landet schon ein erster Gast. Eine obdachlose Fliege auf der Suche nach einem Winterquartier. Sie gibt uns Mut: Insektenhotel werden gesucht.

Insektenhotel zur Hälfte fertigWir entscheiden uns für drei Stockwerke, es sollen schöne große Zimmer geben.
Wir messen die Abstände, überlegen, wie das Dach aussehen soll: es besteht aus einer Holzplatte aus Douglasien Holz. Das Wort hören wir zum ersten Mal. Dieses Holz soll eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren haben, wir verstehen, dass es stabil ist.

Frank hat angefangen, das erste Stockwerk an den Außenrand zu bohren. Théo hält die Planke fest. Nach kurzen technischen Problemen mit der neuen Bohrmaschine kann es weiter gehen.

Inzwischen wird der zweite Stock angeschraubt. Diesmal keine Probleme. Frank macht an alle Planken noch eine zweite Schraube dran, damit nichts rutscht. Caspar hält fest.zwei Spatzen

Wir bekommen Besuch von Spatzen. Catherine stellt ihnen frisches Wasser hin.

Jetzt sind alle Bretter angebohrt, beide Wände angebracht. Die Arbeiter betrachten stolz ihr Werk!

Das Dach des Hotelsjapanische Säge

Das Dach soll ein bisschen schräg sein, damit der Regen abfließt. Zum ersten Mal wird gesägt. Das Holz ist so hart, dass wir die japanische Säge benutzen müssen. Sie ist durch ihre feine Verzahnung wirklich sehr scharf.

Die erste Seite ist gefallen. Caspar und Théo sind von der japanischen Säge ganz begeistert. Die Säge schneidet ganz glatt; wir müssen nicht schleifen.

Jetzt ist die andere Seite dran. Die Vögel beobachten, wie wir arbeiten.

Mit der japanischen Säge ist es schwer, den Ansatz zu finden. Hat man ihn, wird es ganz leicht. Diesmal ist es in ein paar Minuten fertig.

Beide Seiten sind fast gleich lang. Sogar Frank ist mit der Arbeit zufrieden. Für die Schräge des Daches sägt er noch ein kleines Stück zurecht.

Wir sind erst mal fertig. Nächstes Mal machen wir die Füllung.

 

Text: Claire 
Zeichnungen: Alina
Fotos: Caspar, Théophile und weitere Böse Wölfe
Text, Zeichnungen und Fotos © Grand méchant loup | Böser Wolf
Wir bauen ein Insektenhotel