Entdeckungsreise / Podróż odkrywcza / Voyage de découverte

iconDEAls ich meinen Großeltern von meinem Praktikum erzählt habe, waren sie sehr erfreut und fanden es sehr gut, dass ich mich mit diesem Thema beschäftige. Denn sie sind der Meinung, dass die Jugendlichen das Interesse an der Geschichte verlieren. Ich erzählte ihnen, dass wir uns auf die Zeit des Ersten Weltkriegs konzentrieren. Ich wollte von ihnen wissen, wie man vGroßelternor und während des Krieges gelebt hat.

Meine Großeltern meinten zu mir, dass sie kaum Erinnerungen daran hatten. Aber nach einer gewissen Zeit ist vor allem meinem Opa wieder sehr viel eingefallen. Als ich das Interview geführt habe, saßen meine Großeltern mit nettem Gesichtsausdruck da und erzählten mir, was sie selber darüber wussten. Es fiel beiden nicht schwer, darüber zu reden. Für mich war das Interview ein bisschen schwierig, da mein Opa nicht mehr so gut hören kann. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, dieses Interview zu führen, weil ich mit ihnen einfach mal reden konnte.

Mein Opa hat mir dann noch ein paar Erinnerungsstücke gezeigt, die er noch hat. Im Flur hängen Bilder von meinen Verwandten. Er hat mir gezeigt, wer wer ist. Und hatte sogar noch ein Bild von meinem Uropa im Ersten Weltkrieg. Ich habe ihn gefragt, warum die Bilder ausgerechnet im Flur hängen. Er sagte mir, dass es so eine Art „Familienalbum“ ist und dass die Erinnerung an die Verwandten bleiben soll.

iconPLKiedy opowiadałam dziadkom o mojej praktyce odbytej w redakcji Dużego Złego Wilka i o tegorocznym temacie, byli pozytywnie zaskoczeni. Uważają, że dzisiajesza młodzież nie interesuje się historią.  Chciałam ich zapytać jak wyglądało życie przed stoma laty. Na początku nie mogli sobie za wiele przypomnieć, jednak im dłużej rozmawialiśmy, tym więcej szczegółów powracało.

iconFR  Isabel a interviewé ses grands-parents. Ils ont été très contents de parler de l’Histoire et il étaient heureux que des jeunes s’y intéressent. Elle leur a dit qu’elle se concentrerait sur la Première Guerre mondiale. Au départ, c’était un peu difficile pour eux de se souvenir, mais au fil de la discussion,  la mémoire de son grand-père est revenue et il lui a raconté beaucoup de choses. Il lui a également montré quelques objets d’époque.

Hier sind die Erinnerungen des Ersten Weltkriegs von meiner Oma und meinem Opa:

scharf

Opa: Vom Ersten Weltkrieg wissen leider wenige Leute etwas, das einfache Volk war als Selbstversorger für seinen Lebensunterhalt zuständig.

Oma: Man hatte 2-3 Ziegen. Die Leute, die etwas mehr Geld hatten, hatten 2-3 Kühe. Obst, Gemüse und vieles mehr wurde angepflanzt und auch als Wintervorräte genutzt.

Opa: Manche hatten auch 1-2 Schweine, die geschlachtet wurden, das Fleisch wurde eingemacht, denn Gefriertruhen gab es ja nicht. Die Häuser waren einfach, mit Außentoiletten, die in den Städten von Unternehmern geleert wurden.

Oma: Auf dem Lande war jeder selbst dafür zuständig.

Opa: Es gab fast keine Wasserleitungen. Die meisten Leute holten ihr Wasser aus Pumpen, die verteilt waren. In den größeren Städten gab es auch schon Wassertürme, sodass manche Häuser schon einen Wasserhahn in der Küche hatten.

Oma: Viele Frauen arbeiteten in Fabriken, da die Männer ja im Krieg waren.

Opa: In der Küche hatte man Kohlenherde zum Kochen. Die Wohnungen wurden jeweils zum Teil mit Strom, Gas oder Petroleum beleuchtet. Die Wäsche wurde in einem Kessel gekocht und am Waschbrett gewaschen. Das Bügeleisen wurde mit glühender Kohle gefüllt und dann wurde gebügelt. Ja, die Menschen hatten es schwerer damals. Radio und Fernsehen gab es nicht. Dafür wurde viel Handarbeit gemacht.
Text: Isabel, 9. Klasse
Graphik: © Masterplan-AG Grand méchant loup | Isabel, 9.Kl. (Karte) | Familienarchiv ( Fotos)

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